DIMA

DIMA steht für „Dezentrale Intelligenz für modulare Anlagen“ und wurde von der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co.KG gemeinsam mit der Helmut Schmidt Universität Hamburg, Lehrstuhl Prof.  Alexander Fay, und der Technischen Universität Dresden, Lehrstuhl Prof. Leon Urbas entwickelt. Es ist geschaffen für die Automation einer modularen Anlage. Die Prozessanlage besteht aus einzelnen, autarken Prozessmodulen und einer überlagerten Leitebene für die Koordination des gesamten Prozesses. Die Funktionen des Prozessleitsystemes von Visualisierung, Prozedursteuerung, Control- und I/O-Ebene werden dadurch aufgespalten. Die Prozessmodule beinhalten die komplette Automation mit I/O-Ebene und Controller (I/O + C). In der übrigen überlagerten Leitebene befinden sich nur noch die Visualisierung und die Prozedursteuerung des Prozesses.

 

DIMA trennt damit in seinem Konzept die Leitebene von der dezentralen Automation in den Modulen. Es nutzt dazu eine offene und herstellerneutrale Semantik zwischen diesen beiden Ebenen. Beide Ebenen kommunizieren nicht über einzelne Variablen, sondern über auszuführende „Dienste“ (SOA: Service-Oriented Architecture).

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